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"Fair tut gut" - Fairer Handel für eine gerechte Welt
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"Die weltweite Armut und Hunger nehmen durch die Finanzkrise dramatisch zu. Die Ärmsten der Armen und insbesondere Kinder
sind davon betroffen." Diese Einschätzung teilen der Caritasverband, die Lokale Agenda 21, der Arbeitskreis Soziale Fragen
der katholischen Kirchengemeinden, die Freiwilligenzentrale, die Verbraucherzentrale sowie weitere Organisationen in Gronau
und wollen aktiv werden. Der Faire Handel bietet eine Möglichkeit, den Kreislauf des Elends mit nachhaltiger Wirkung zu durchbrechen."
"Fair tut gut" heißt das Motto der Aktion, die sich an die Gronauer Verbraucher, den Einzelhandel und die Gastronomie richtet.
Was ist fairer Handel, wie erkennt man die Produkte und wo gibt es sie zu kaufen? Auf diese Fragen will das Aktionsbündnis
Antworten geben. Zunächst werden Einzelhandel und Gastronomie um Mitteilung gebeten, welche Produkte aus fairem Handel sich
in ihrem Angebot befinden. Diese Informationen sollen dann veröffentlicht werden.
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| v.l. Elke Liening (Verbraucherzentrale), Erhard Bürse-Hanning, (Caritasverband), Elisabeth Diekmann (Arbeitskreis Soziale
Fragen der katholischen Kirchengemeinden), Theo Bockholt (Freiwilligenzentrale), Gabi Drees (Lokale Agenda 21)
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Viele Produkte unseres täglichen Lebens kommen aus den so genannten Entwicklungs-ländern. Sie werden hier sehr billig angeboten
und das hat seinen Preis: Viele Menschen in den Anbauländern arbeiten unter unwürdigen Bedingungen oder erhalten für ihre
Ernteerträge so niedrige Preise, dass nicht einmal die Produktionskosten gedeckt sind. Die Existenz von unzähligen Kleinbauern-
und Arbeiterfamilien ist bedroht. Für sie setzt sich der Faire Handel ein. Er bietet faire Handelsbedingungen und ermöglicht
somit vielen Kleinbauern und Arbeitern die Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen. Dadurch wird der Schulbesuch
für die Kinder oft erst ermöglicht und ausbeuterische Kinderarbeit ausgeschlossen. Ebenso gewährleistet der Faire Handel angemessenen
Gesundheits- und Umweltschutz. Über 75 % aller Produkte mit dem Fairtrade-Siegel stammen inzwischen aus kontrolliert biologischem
Anbau.
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Woran erkenne ich faire Produkte?
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Produkte wie Lebensmittel, Textilien, Blumen sind fair gehandelt, wenn sie das internationale Fairtrade-Siegel tragen. (www.transfair.org)
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RugMark stellt GoodWeave vor Das neue Siegel für zertifizierte Teppiche ohne ausbeuterische Kinderarbeit (www.goodweave.de)
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Blumenproduzenten, Blumenhändler, Menschenrechtsorganisationen und Gewerkschaften haben sich im Flower Label Programm (FLP)
zusammengeschlossen und einen Standard erarbeitet z.B. existenzsichernde Löhne, Verbot hochgiftiger Pestizide. (www.fairflowers.de)
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XertifiX ist ein Bündnis gegen ausbeuterische Kinder- und Sklavenarbeit in indischen Exportsteinbrüchen. (www.xertifix.de)
Fair gehandelte Produkte von den Fair-Handels-Gesellschaften GEPA, El Puente, dwp u.a. werden in den Weltläden angeboten.
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Weitere Informationen auch unter www.forum-fairer-handel.de .
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Die Fair Wear Foundation (FWF) will die Arbeits- bedingungen in den Niedriglohnländern verbessern. Mitglieder sind u.a. Textil- marken wie Hess-Natur, Mexx, Mammut http://en.fairwear.nl
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Fair kaufen in Gronau
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Es gibt u.a. folgende Möglichkeiten, fair gehandelte Produkte zu kaufen: - Lidl (Bananen, Kaffee, Tee, Orangensaft, Reis, Schokolade, Zucker) - Penny (Honig, Kaffee, Tee, Schokao, Orangensaft, Schokolade, Blumen) - K & K (Kaffee) - Herren-Mode-Eck Wissing (Herren-Jeans "gardeur" aus Fairtrade-Baumwolle) - Niehoffs Kaffeerösterei - Kater GmbH (Kaffee)
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Achten Sie auf das Fairtrade-Siegel
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sowie im:
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Weltladen: oder Versandhandel u.a.: Ahaus, Marienstraße 3 Vreden,Wüllerner Str. 22 Enschede, Korte Haaksbergerstraat 14c
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GEPA www.gepa.de dwp www.dwp-rv.de El Puente www.el-puente.de Hess-Natur www.hess-natur.com KLJB www.lamulamu.de
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in den Weltläden Ahaus, Marienstraße 3, Vreden, Wüllener Str. 22 und Enschede.
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im Versandhandel: u.a. GEPA (www.gepa.de), dwp (www.dwp-rv.de), El Puente (www.el-puente.de), Hess-Natur (www.hess-natur.com)
Für weitere Informationen steht der Fachbereich Gemeindecaritas, Tel. 02562 / 81 73 44 zur Verfügung.
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Zusätzliche Informationen können Sie weiterhin einem Flyer entnehmen, den Sie hier als pdf-Datei downloaden können:
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Informationen zu den Projektwochen "Faires Fasten" vom 17.02. - 10.03.2010 zum gerechten Essen und Trinken entnehmen Sie dem
Flyer, den Sie hier als pdf-Datei downloaden können:
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