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Haiti: Schweres Erdbeben
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Caritas-Nothilfe erreicht die Opfer des Erdbebens
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Zwei Tage nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti liegen noch immer keine geauen Zahlen über die Opfer vor. Es muss von etwa drei
Millionen Betroffenen und sehr vielen Todesopfern ausgegangen werden.
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14. Januar 2010. Das ärmste Land der westlichen Hemisphäre wurde am Nachmittag des 12. Januar gegen 17 Uhr Ortszeit von einem schweren Erdbeben
der Stärke 7,0 und zahlreichen Nachbeben erschüttert. Das Epizentrum lag 16 km südwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince.
Zahllose Gebäude sind in sich zusammengebrochen und haben eine noch unbekannte Zahl von Menschen unter sich begraben.
"Das ist die schlimmste Katastrophe, die Haiti je erlebt hat. In Port-au-Prince liegen überall Tote auf den Straßen. Die Krankenhäuser
sind vollkommen überfüllt", berichtet der Nothilfekoordinator der Caritas Haiti, Joseph Jonidès Villarson.
Von "chaotischen Zuständen" in Haiti sprachen auch die Mitarbeiter des amerikanischen Caritas-Büros in Port au Prince. Die
Kollegen, die sich zur Zeit der Katastrophe im Büro befunden hätten, seien wohlauf, die Lage aber sei dramatisch. Viele Menschen
seien verschüttet, die Stadt sei von einer Staub- und Rauchwolke eingehüllt worden. Die Infrastruktur um die Hauptstadt ist
zusammengebrochen, Strom- und Telefonnetz sind zerstört. Der Flughafen ist für den zivilen Verkehr geschlossen, Hilfsgüterflüge
können aber landen.
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Inzwischen haben uns erste Meldungen über die Nothilfe der Caritas Haiti erreicht. Die Caritas-Mitarbeiter/innen leisten Erste Hilfe und verteilen Zelte und Decken, die als Soforthilfe zur Verfügung stehen.
Weitere Hilfe ist dringend nötig, denn die Vorräte der Caritas sind inzwischen aufgebraucht. Vorallem fehlt es an sauberem Trinkwasser, Medikamenten, Zelten
und Decken, Lebensmitteln und medizinischer und psychologischer Hilfe für die Opfer.
Caritas international organisiert derzeit die Lieferung von acht medizinischen Notfall-Einheiten (WHO Health Kits), die jeweils den Bedarf von etwa 10.000 Menschen für drei Monate abdecken. Begleitet wird der Transport von einem ärztlichen Spezialisten, der bereits in vielen Großkatastrophen im
Einsatz war. Zudem ist die Lieferung von Zelten vorgesehen, die nach dem UNHCR-Standart ausgestattet sind, Decken und Planen, Haushaltssets und Wasserkanistern. Die Hilfsgüter werden per Schiff und Flugzeug ins Land gebracht. Ein Nothilfe-Team des internationalen Caritasnetzwerks ist
auf dem Weg ins Katastrophengebiet, um Hilfsgüter ins Land zu bringen und die lokale Caritas bei ihrer Arbeit zu unterstützen.
Caritas Haiti, die seit 1975 besteht, hat reiche Erfahrung auf dem Gebiet der Nothilfe und unterhält in Haiti 200 Krankenhäuser
und Ambulanzen. Caritas international ruft dringend zu Spenden für die Opfer des Erdbebens auf:
Sie können an dieser Stelle auch online spenden. Ihre Spende wird dann an caritas international weitergeleitet.
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Spenden können auch auf die Hilfskonten bei den folgenden Banken eingezahlt werden:
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VB Gronau-Ahaus Kto.-Nr.: 600 000 100 (BLZ 401 640 24) Sparkasse Westmünsterland Kto.-Nr.: 59 097 972 (BLZ 401 545 30). Sparkasse Stadtlohn Kto.: 72 272 (BLZ 401 547 02) Sparkasse Gronau Kto.: 950 (BLZ 401 540 06) VR Bank Westmünsterland Kto.: 808 (BLZ 428 613 87)
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Ab einer Spende von 200 erhalten Sie unaufgefordert eine Zuwendungsbestätigung. Gerne stellen wir aber auch für geringere
Summen eine Zuwendungsbestätigung auf Anfrage aus.
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