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Faires Fasten für eine gerechte Welt und zur Bewahrung der Schöpfung
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"Faires Fasten - gerecht essen und trinken" lautet der Titel eines Kooperationsprojektes der Evangelischen Kirchengemeinde
Gronau, des Fachbereiches Gemeindecaritas, der Euregio-Volkshochschule, der Verbraucherzentrale und freiwilliger Mitarbeiter/innen.
Dahinter verbirgt sich eine Veranstaltungsreihe, die neben dem Fasten den so genannten Fairen Handel in den Mittelpunkt stellt.
Das Projekt Faires Fasten will über globale Zusammenhänge von Ernährung, Klima, Hunger und Umweltzerstörung informieren, praktische
Möglichkeiten für einen fairen Lebensstil vorstellen und die Sensibilität für die Schöpfung als guter Gabe Gottes stärken.
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| Die Kooperationspartner der Evangelischen Kirchengemeinde, des Fachbereiches Gemeindecaritas, der Euregio-Volkshochschule
und freiwillige Mitarbeiter/innen laden zum ?Fairen Fasten? ein. (Foto: Westfälische Nachrichten)
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Dabei geht es beispielsweise um Niedrigstpreise, die Produzenten etwa von Kaffee in Ländern der so genannten Dritten Welt
erhalten. Gerade beim Kaffee sei es ganz deutlich nachzuvollziehen, dass Spekulanten oft hohe Gewinne einstrichen, während
den Bauern nur wenige bleibe, weiß Erhard Bürse-Hanning von der Gemeindecaritas. Da kann man sich überlegen, ob man das Geld
lieber Spekulanten gibt oder den Produzenten", meint er mit Blick auf Kaffee aus Fairem Handel. Ein weiteres Thema, mit dem
sich das Fasten-Projekt beschäftigen wird, ist Kinderarbeit, die die niedrigen Preise für manche Produkte hierzulande erst
möglich machen.
Diese Zusammenhänge wollen die Projektpartner möglichst vielen Verbrauchern bewusst machen. "Viele Menschen denken ja: Daran
kann ich eh nichts ändern", weiß Pfarrer Müller. "Aber manchmal ändert schon der Griff zu einem anderen Produkt etwas."
Die Projektreihe startet am 17. Februar und umfasst Dokumentarfilme zur Thematik ebenso wie Vorträge und Diskussionsrunden
sowie ein Faires Festmahl (Teilnahme 10 , Anmeldung erforderlich: Tel. 032 12 / 2 06 11 41). Der Eintritt für die weiteren
Veranstaltungen ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Programm auf einen Blick:
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- 17. Februar, 20 Uhr Dokumentarfilm "We feed the world"
- 24. Februar, 20 Uhr "Schöpfungsverantwortung und Gerechtigkeit" am Beispiel des Fairen Handels, Vortrag von Reinhold Hemker
(Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Solidarische Welt)
- 3. März, 19.30 Uhr: "Faires Festmahl - genießen und verstehen" mit fair gehandelten und biologisch angebauten Produkten, dazu
Musik mit dem A-cappella-Sextett " Die Tafelrunde"
- 10. März: 15 Uhr "Gerechtigkeit und Fairer Handel" Gemeindenachmittag zur Schöpfungsverantwortung;
- 10. März: 20 Uhr Dokumentarfilm "Schwarzes Gold", anschließend Diskussion mit Thomas Busjan (Kaffeerösterei Niehoff)
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Weitere Informationen bei Pfarrer Thomas C. Müller (Tel. 02562 / 5605), Erhard Bürse-Hanning (Tel. 02562 / 81 73 44).
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