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Stand: 12.11.2015

Gemeindecaritas

Apothekenkalender unterstützt „Hilfe zum 1. Schuljahr“

Apotheken

Und das nicht ohne Grund: Mit dem Erlös dieses Kalenders werden Jahr für Jahr soziale Projekte aus Gronau unterstützt und so konnten die Apthekerinnen der Antonius Apotheke Frau Doris Lienkamp und Frau Mirjam Wartena nun einen stolzen Betrag von fast 1.700 € an die Organisatoren der Aktion "Hilfe zum 1. Schuljahr", Georg Gartmann (Tafel), Reinhard van Loh (Diakonie) und Dieter Homann (Caritas) überreichen.

Diese bedankten sich für die großzügige Unterstützung für ein immer wichtiger werdendes Anliegen: Ziel der Aktion, die inzwischen über neun Jahr läuft, ist es, Kindern finanziell schwacher Familien ein größeres Selbstwertgefühl durch eine "materiell gleichwertige" Schulausstattung zu geben. Bisher konnten die Initiatoren weit über 800 Tornister mit Etui, Farbkasten und Turnbeutel und all‘ dem, was die Erstklässler für einen vernünftigen Start in den neuen Lebensabschnitt benötigt, für einen geringen Obulus über die Kindertageseinrichtungen in Gronau und Epe verteilen. Für diese Unterstützung sei das Team der Aktion auch den Tageseinrichtungen sehr dankbar, denn auf diese Weise erleben sich die Kinder nicht als "Almosenempfänger" und erfahren nicht, dass der Tornister gespendet wurde, um einer Stigmatisierung vorzubeugen. Sie bekommen den Schulranzen von ihren Eltern oder auch unter dem Weihnachtsbaum. 

"Häufig wissen Eltern nicht, woher sie das Geld für Hefte, Stifte, Sportschuhe und Tornister nehmen sollen, wenn sie eingeschult werden. Für sie werden Bildungskosten schnell zu einer hohen finanziellen Belastung", weiß Georg Gartmann von der Gronauer Tafel zu berichten. Bei der Aktion arbeite er Hand in Hand mit der Caritas und der Diakonie. van Loh ergänzt: "Ohne Unterstützung wären viele Kinder von Anfang an und auf vielfältige Weise benachteiligt und hätten schlechtere Startchancen bei Ausbildung und Beruf." Der Bedarf für diese Aktivitäten, die sich ausschließlich aus Spenden finanziere, so Homann, zeige leider auch sehr deutlich, wie viele Kinder und Jugendliche in unserer Region an der Armutsgrenze leben, weshalb die Unterstützung auch nur ein kleiner, aber wertvoller, Tropfen auf den heißen Stein sei.