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Stand: 12.11.2015

Suchtberatung

Caritas verabschiedet Maria Pohlmann

Mit einem weinenden Auge, so Schwack, war Maria Pohlmann über 37 Jahre eine höchst kompetente Ansprechpartnerin, sowohl fachlich als auch menschlich, aber auch einem lachenden Auge, weil Maria Pohlmann nun die Zeit und Muße haben wird, sich den Dingen zu widmen, die im Laufe der letzten Jahre aufgrund ihres beruflichen Engagements immer wieder zu kurz gekommen sind.

Maria Pohlmann

Gern erinnere ich mich an die Zeit Ihrer Einstellung, begann Caritas-Vorstandssprecher seine Laudatio auf das Wirken von Maria Pohlmann - er selbst habe sie 1980 eingestellt. Er schlug einen Bogen von der seinerzeitigen Ein-Mann-Suchtberatungsstelle über die Entwicklung zu einem Fachteam mit interdisziplinären Professionen und neuen therapeutischen Angeboten bis hin zur Begleitung und Unterstützung durch einen Facharzt. In enger Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen habe Maria Pohlmann unzähligen Menschen und damit immer auch ihren Familien geholfen und auf einen neuen Weg gebracht. Im Jahre 1989 habe sie in der Suchtberatung die Leitungsverantwortung übernommen und damit die konzeptionelle Entwicklung der Arbeit stets den Notwendigkeiten der Menschen mit Suchterkrankungen angepasst - ganz im Sinne des Leitbilds des Caritasverbandes: Der Mensch im Mittelpunkt.

Den Dank seines Vorstandskollegen an Frau Pohlmann griff Hans-Peter Merzbach auf und ergänzte, dass dieser auch stellvertretend den Dank der zahlreichen Klienten, denen sie in ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit geholfen hat, widerspiegele. Wichtige Stationen und Entwicklungen, so Merzbach, waren sicher der Aufbau der ambulanten Reha und des Ambulant Betreuten Wohnens für Menschen mit  Suchterkrankungen. So konnte den Menschen häufig sehr passgenaue Hilfen angeboten werden. Er schloss als Wunsch für Maria Pohlmann mit einem Zitat von Hermann Hesse "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben."

Maria Pohlmann ließ es sich nicht nehmen, auch ihrerseits Danke zu sagen für die zahlreichen Wegbegleiter und Kooperationspartner, vom Vorstand bis zu den Kolleginnen und Kollegen beim Caritasverband, bei den Sozialdiensten der Krankenhäuser bis zu den Sucht- und Drogenberatungsstellen im Kreis Borken, bei Dr. Bur am Orde, der über viele Jahre die Arbeit in der ambulanten Rehabilitation kompetent begleitet und unterstützt habe.