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Stand: 12.11.2015

Delegiertenversammlung

Ehrung für Pfarrer Homölle und Verabschiedung von Wilhelm Kappelhoff

Delegiertenversammlung

Wie selbstverständlich hat er Menschen mit Behinderungen in alle Gottesdienste und Veranstaltungen einbezogen, was vor 35 Jahren noch nicht überall selbstverständlich gewesen sei. Seit 2009 sei er als Vicarius Cooperator in der Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt eingesetzt, wo er von Anfang an die Begleitung des Freundeskreises für Menschen mit Behinderungen zu seinen Hauptaufgaben zählte. Besondere Höhepunkte seien dabei immer wieder die Gottesdienste auf dem Ferienhof Eilers - Homölle zeigte sich stets sehr begeistert von der Freude und Offenheit von Menschen mit Behinderungen. Auch habe er sich in besonderer Weise für die Gestaltung der religiösen Angebote in den Caritas-Seniorenheimen engagiert. Auch werde er als beliebter Seelsorger für Gottesdienste in plattdeutscher Sprache angefragt, schloss Vorstand Herdering seine Laudatio.

Für all sein Engagement dankte Pfarrer Scho  Herrn Homölle, gebürtig aus Heek-Ahle, in Ahle ganz herzlich und zeichnete ihn mit dem "Ehrenzeichen in Gold" des Deutschen Caritasverbandes aus. Alfons Homölle bedankte sich auf platt für diese Auszeichnung mit den Worten, dass es nicht nötig sei, aber man freue sich doch.  Kurz schilderte er Erlebnisse, die er mit Menschen mit Behinderungen gemacht habe, bei denen er die besondere Empfindsamkeit der Menschen eindrucksvoll gespürt habe.

Delegiertenversammlung

Nach insgesamt 43 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit in verschiedenen Gremien des Caritasverbandes wurde Wilhelm Kappelhoff von der Versammlung verabschiedet. Er begann im Jahr 1974 als Vorstandsmitglied, ab 1981 war er auch viele Jahre stellvertretender Vorsitzender. Mit seinem Weitblick erkannte er soziale Entwicklungen und engagierte sich für den Aufbau der Dienste in den Bereichen Familie und Beratung sowie der Pflege. Auch die Ausbildung der Altenpfleger unterstützte er mit hohem Engagement und sah die Förderung von Beschäftigungsmöglichkeiten für benachteiligte Menschen als seine besondere caritative Aufgabe an, betonte Bernhard Herdering bei seinen Dankesworten.