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Stand: 12.11.2015

Integration und Migration

Fahrradtraining für Menschen mit Fluchthintergrund

Verkehrssicherheitstraining

Das Alter wurde bewusst gewählt, da Kinder in Deutschland in den ersten Grundschuljahren die Möglichkeit haben, ein Fahrsicherheitstraining zu absolvieren. Kinder, die mit ca. 11 Jahren nach Deutschland kommen und das Training in ihrem Heimatland nicht durchgeführt haben, wird somit die Chance ermöglicht, an einem Verkehrssicherheitstraining teilzunehmen, um im hiesigen Straßenverkehr sicherer zu werden. Das Projekt richtete sich an die Kinder und an deren Eltern als Sorgeberechtigte. Auch weitere Interessierte waren herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Am 8. März wurden zunächst die Fahrräder der Teilnehmer*innen auf deren Verkehrssicherheit geprüft. Der Ansprechpartner der Fahrradwerkstatt am Haus der Integration, Daniel Bertsch, unterstütze bei der Prüfung. Am Dienstag, 13. März wurde den Teilnehmer*innen von Herrn Rickers und Herrn Kremer vom Verkehrskommissariat der Polizei in Ahaus, ein Video zur Verkehrssicherheit vorgeführt. Das Video diente zu Schulungszwecken - vor Beginn des eigentlichen Trainings. Die Themen waren u.a. Straßenschilder, Vorfahrtsregeln, Sicherheit im Straßenverkehr etc. Aufgrund der Sprachbarriere wurde zu diesem Termin ein Dolmetscher bestellt, um die vielfältigen und teils komplizierten Regeln des deutschen Straßenverkehrs den Teilnehmer*innen aus anderen Ländern und Kulturen nahebringen zu können.

An den darauffolgenden Tagen wurde das praktische Training auf der Straße durchgeführt. Teil des Trainings war z.B. das korrekte und sichere Überqueren eines Zebrastreifens oder einer Ampel, der richtige Einsatz und das Üben des Schulterblicks, das Fahren im Kreisverkehr usw. Als gutes Beispiel gingen die Teilnehmer*innen voran und trugen Helme und Warnwesten.

Zum Schluss wurden Teilnahmebescheinigungen ausgehändigt. Die Veranstaltung war kostenfrei.