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Stand: 12.11.2015

Fair Trade

Informativer Vortrag zur Kinderarbeit

Vortrag zur Kinderarbeit

Auf charismatische Weise erläuterte Pütter gestern Abend, so Silke Uelsmann als Mitarbeiterin der Gemeindecaritas, in der Stadtbücherei, warum es Kinderarbeit gibt, erklärte das immer noch in Indien herrschende Kastenwesen und schilderte anhand von beeindruckenden und zutiefst erschütternden Bildern, warum es auch für uns so wichtig ist, genauer hinzuschauen.

Pütter, durch seine mittlerweile 88 Reisen nach Indien, bekannt als "the green Ghandi from Germany", erklärt: "Wir sprechen bei dem Begriff "Kinderarbeit" von Kindern unter 15 Jahren, die nicht zur Schule gehen dürfen/können, weil sie arbeiten gehen müssen." 400 Mio Menschen in Indien haben weniger als 28 Cent am Tag zum Leben und gelten auch erst dann als arm. Kinder werden bis zu 2000 km von ihren Eltern entfernt unter grausamen Bedingungen als Kindersklaven für die Kinderarbeit eingesetzt. Viele sterben aufgrund der Arbeit mit Chemikalien und Giftstoffen bereits im Kindesalter. Andere werden durch den Steinstaub in den Steinbrüchen nicht älter als 30 Jahre. Daher werden sie teils weit vor dem 15. Lebensjahr verheiratet und bekommen selbst so früh wie möglich eigene Kinder, um diese noch eine Zeit lang aufwachsen sehen zu können.

Vortrag zur Kinderarbeit

Pütter fragte ein unter 10jähriges, indisches Mädchen: "Was ist dein größter Lebenswunsch?"

"Ich wäre gern bedeutend!" Die Kinder, die in Indien "bedeutend" sind, dürfen zur Schule gehen, um Lesen und Schreiben zu lernen.

Benjamin Pütter ist u.a. auch Berater für "Die Sternsinger" (www.sternsinger.de),  die zukünftig mit ihrer vierjährigen Kampagne gegen ausbeuterische Kinderarbeit vorgehen wollen.  (www.kinderarbeitstoppen.de)

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