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Stand: 12.11.2015

Projekt „CKD 2025“

Kulturwandel bei den Gruppen der Caritas

CKDLena Dirksmeier und Vertreterinnen der CKD Ahaus - Vreden

Sie wollen damit eine nachhaltige Entwicklung der ehrenamtlichen Caritas gewährleisten. Dabei geht es in drei Teil-Projekten um die Entwicklung neuer Kommunikationsformen nach außen, der Eta­blierung einer Anerkennungs- und Verabschiedungskultur in den Caritas-Gruppen sowie der Implementierung neuer Strukturen der ehrenamtlichen Caritasarbeit in den Pfarreien. Gemäß dem anvisierten Kulturwandel im Bistum Münster zu einer Kirche, die Beziehun­gen stiftet, sollen "die Strukturen vor allem Beziehungen zwischen den Menschen ermögli­chen", erklärt Lena Dirksmeier, Geschäftsführerin der CKD.

In der Stadt Hamm wird zurzeit im Rahmen eines Modellprojektes das "Caritasnetzwerk" gebildet, indem sämtliche karitativ tätigen Gruppen an einen Tisch gebracht werden mit dem Ziel der bestmöglichen Koordination und Vernetzung. Das "Caritasnetzwerk" wird geleitet von einem Tandem. "Wichtig ist, dass es einen Hauptamtlichen im Tandem gibt, der seine professionelle Kompetenz in die Arbeit einbringt und für Caritas brennt’", betont Gerburg Schwering, Mitglied der Projektgruppe und des Diözesanvorstands. Bei der Ent­wicklung eines solchen integrierten Caritas-Netzwerks will die CKD maßgeblich Einfluss nehmen. Die Projektgruppe möchte nun stärker das Modellprojekt in Hamm unterstützen und darüber hinaus in anderen Pfarreien und Regionen bekannt machen.

Zur Erneuerung einer Anerkennungs- und Verabschiedungskultur entwickelt die zuständi­ge Arbeitsgruppe einen Leitfaden, wie die Caritas-Verantwortlichen vor Ort gegenüber den Ehrenamtlichen Wertschätzung ausdrücken und gegebenenfalls eine Verabschiedung aus dem aktiven Dienst gestalten können. "Bewusst irritieren", etwa durch das Aufstellen unge­wöhnlichen Mobiliars während eines Wochenmarkts, oder dem Angebot eines "Coffee to stay" will die dritte Projektgruppe. Erste Aktionen werden im Juni an zwei Orten im Bistum erprobt.

"Auch im Dekanat Ahaus - Vreden versuchen wir, neue Wege zu gehen, und die Zusammenarbeit zwischen Pastoral und  Caritasgruppen  sowie zum Orts - Caritasverband zu stärken",  so Christel Mers, Gemeindecaritas Ahaus.

[Text: Diözesan - Caritasverband Münster, Foto: Gemeindecaritas, Caritasverband Ahaus - Vreden]