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Stand: 21.10.2020

Grenzland-Wäscherei

Nachfrage nach Wäscherei-Dienstleistungen steigt

Grenzland Wäscherei

"Die Anfragen von Altenheimen, die zum Beispiel noch die Wäsche der Bewohner in Eigenregie bearbeiten, haben zugenommen.  Es gibt im Wäschereibetrieb auch vermehrt Nachfragen nach einem Wäscheservice für die Berufsbekleidung der Mitarbeiter von stationären Wohneinrichtungen", berichtet Martin Kock. Er ist Geschäftsbereichsleiter der Grenzland Reha und Betreuungs GmbH (GRB), die wiederum eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Caritasverbandes ist.

Die hygienisch einwandfreie Bearbeitung der Berufsbekleidung hat seit Beginn der Corona-Krise für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und gewerbliche Kunden an Bedeutung gewonnen. Viele Einrichtungen und Betriebe passten ihre Hygienekonzepte an. Hinzu kommt eine gestiegene Nachfrage nach Wäscherei-Dienstleistungen im Bereich Bewohnerwäsche von stationären Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe.

"Wir haben aber noch Luft nach oben", sagt Martin Kock mit Blick auf die Wäschemengen. Mit der spürbaren Kapazitätserweiterung durch die neuen Maschinen und im Zuge steigender Auslastung und neuer Aufträge können zwei zusätzliche Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen werden. Die Wäscherei der GRB beschäftigt rund 80 Mitarbeiter, von denen etwas mehr als 40 Prozent schwerbehindert oder gleichgestellt sind.

Gut 39 Tonnen Wäsche werden momentan pro Woche an der Ridderstraße bearbeitet. Seit Wochenbeginn sind die vier neue Maschinen im Einsatz (das Bild zeigt eine davon). Mit dem Hemdenfinisher, einem Kittelfinisher, einem Hosentopper und einer Kragen-Manschetten-Presse können die Bearbeitungskapazitäten vor allem im Bereich der Bewohner- und Berufsbekleidung erheblich gesteigert werden.

Eine Fachfirma aus Melle baute die Maschinen auf und wies die Mitarbeiter ein. Die Investition liegt im oberen fünfstelligen Eurobereich. "Technisch sind wir in diesem Bereich auf dem neuesten Stand", erklärt Martin Kock. Die Betriebsleiter der Grenzland-Wäscherei, Martraud Leeners und Ditmar Junk, sehen sowohl in der gesteigerten Kapazität als auch in der gestiegenen Bearbeitungsqualität große Potenziale für die wachsende Nachfrage im Segment der Berufsbekleidung. Zu den Kunden der Grenzland-Wäscherei gehören Krankenhäuser, Senioren- und Behindertenwohnheime. Auch Hotels und gewerbliche Kunden schätzen den Service der Grenzland Reha-und Betreuungs- GmbH, die als anerkannter Inklusionsbetrieb Menschen mit Vermittlungshemmnissen Arbeitsplätze bietet.