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Stand: 12.11.2015

Corona-Virus

RKW spendet Schutzmasken

RKW spendet Schutzmasken

Hinter den Masken stecken (v.l.) Reinhard Epping (RKW Entwickungsleiter), Miriam Klöpper (Caritas) und Ludger Kuhn (RKW Werksleiter).


Am Standort Gronau, wo Vliesstoffe hergestellt werden, gingen rund 1600 OP-Schutzmasken an die örtliche Caritas. Für Ludger Kuhn, Werksleiter der RKW in Gronau, war das eine Selbstverständlichkeit: "Wir sind Teil der Gemeinschaft und schon viele Jahrzehnte hier verwurzelt. Wir sehen, wie schwer es ausgerechnet die Einrichtungen derzeit haben an persönliche Schutzausrüstung heranzukommen, die sie am dringendsten benötigen. Wir hatten welche und teilen sie daher gerne." Die Caritas Mobile Pflege in Gronau versorgt rund 250 pflegebedürftige Menschen, hinzu kommt eine stationäre Pflegeeinrichtung und das Betreute Wohnen im City-Wohnpark. Miriam Klöpper (Dipl. Pflegewissenschaftlerin im Caritasverband Ahaus): "Wir arbeiten mit Menschen, die besonders schutzbedürftig sind und haben auch gegenüber unseren Mitarbeitern eine besondere Fürsorgepflicht zu erfüllen.Deshalb sind wir der RKW für die spontane und unerwartete Spende sehr dankbar."

Dass die RKW überhaupt so viele Masken vorrätig hatte,lieg tam Ausbruch der Covid-19-Epidemie in China. Kuhn: "Unsere Produktion in China liegt in Guangzhou, der Region in China, die neben Hubei die zweitmeisten Infizierten hatte. Die staatlichen Auflagen, die Produktion weiterführen zu können, sahen anfangs vor, dass die Kolleginnen und Kollegen ausreichend Schutzmasken zur Verfügung hatten." Der Nachschub sei zunächst problematisch gewesen. Der zentrale Einkauf habe daher auch in Deutschland Masken besorgt. "Aber bis wir die hatten, gab es auch in China wieder genügend zu kaufen", so Kuhn. Mittlerweile wisse man, dass derlei Masken für den gedachten Zweck nicht sinnvoll seien. "Deshalb wollen wir, dass sie dort zur Verfügung stehen, wo sie ihren Sinn erfüllen und wo sie wirklich gebraucht werden."

[Quelle: Westfälische Nachrichten]