Beratung

Erziehungsberatungsstelle in Gronau-Epe

Wir sind Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Erziehung und Beziehung. Das bedeutet, dass wir Unterstützung und Beratung  für alle interessierten Personen und Institutionen in Gronau und Epe bieten. Gemeinsam mit den Fachkräften der Beratungsstelle können Sie Lösungen für Ihre Fragen erarbeiten.

Die Beratung in unserer Beratungsstelle ist für den Ratsuchenden kostenlos und selbstverständlich vertraulich. Melden kann sich jeder, der Unsicherheiten oder Fragestellungen hinsichtlich Erziehung und Beziehung hat.

Caritashaus Epe

Angebote der Beratungsstelle

Hilfe und Beratung

 1. Eltern und Familien

  • um Schwierigkeiten im Zusammenwirken der Familie auch nach Trennungen zu bewältigen
  • um Konflikte zu lösen
  • um den Entwicklungsstand Ihres Kindes richtig einzuschätzen und Ihr Kind entsprechend zu fördern (z.B. Intelligenz, Motorik, Schulreife)
  • um sich als Eltern in Erziehungsfragen einig zu werden
  • um Signale und Auffälligkeiten Ihres Kindes zu verstehen und damit umzugehen (z.B. Schul- und Leistungsprobleme, Ängste, Aggressionen, Einnässen, wenige Sozialkontakte, psychosomatische Beschwerden, Mobbing)
  • um den Blick für die Perspektive Ihres Kindes nicht zu verlieren
  • um den Kindern als Eltern gerecht zu werden, auch in Trennungs- und Scheidungssituationen

2. Jugendliche und junge Erwachsene

  • um mit Gleichaltrigen besser auszukommen
  • um sich nicht alleine zu fühlen
  • um selbstbewusster zu werden
  • um Probleme in der Beziehung zum Freund / zur Freundin zu lösen
  • um über unangenehme Erinnerungen in der Vergangenheit zu reden
  • um Erleben von Missbrauch / Misshandlung oder Traumata besser bewältigen zu können
  • um Schule und Ausbildung besser bewältigen zu können

 Angebote

  • Elterngespräche zu allen Fragen der Erziehung, wenn möglich mit Vater und Mutter
  • Familiengespräche mit einigen oder allen Familienangehörigen
  • Einzelberatungen
  • in Absprache mit Eltern Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen
  • Diagnostik (Entwicklungsdiagnostik, Leistungsdiagnostik, Beziehungsdiagnostik)
  • Gruppenangebote

Begleitete Besuchskontakte

Immer mehr Kinder erleben die Trennung ihrer Eltern. Das bedeutet für die Kinder Verunsicherung, Angst, Einsamkeit, sie erweckt Schuldgefühle, erzeugt einen Loyalitätskonflikt und das Gefühl, abgelehnt zu werden.

Die meisten von ihnen können nur schwer verstehen, dass sich ihre Eltern trennen. Gerade in dieser Zeit benötigen die Kinder mehr Sicherheit und Zuwendung. Kinder können die veränderte Situation eher verarbeiten, wenn sie trotz der elterlichen Trennung eine tragfähige Beziehung zu beiden Eltern pflegen können.

Doch das ist nicht immer problemlos, denn

  • die Absprachen der Eltern sind aus den unterschiedlichsten Gründen erschwert oder
  • es kann Vorbehalte gegen regelmäßige Treffen des Kindes mit dem getrennt lebenden Elternteil geben.

Tätig wird die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern auf Bitten der Eltern, des Jugendamtes oder des Familiengerichts in den Fällen, in denen ein Elternteil dem anderen das Besuchsrecht verweigert oder erschwert.

Ausgangspunkt ist immer ein gemeinsames Gespräch aller am Fall Beteiligten.

Begleitete Besuchskontakte...

sind eine Chance

sie geben dem Kind das Gefühl, dass die Erwachsenen die Elternschaft trotz aller belastenden Probleme ernst nehmen.

Das Kind kann das Zusammensein mit dem getrennt lebenden Elternteil in einer entspannten und förderlichen Atmosphäre erleben.

Verlässliche Absprachen und genau eingehaltene Besuchstage vermitteln dem Kind Sicherheit und Vertrauen.

Die Erwachsenen haben die Gelegenheit, sich darüber Klarheit zu verschaffen, wie sie die Elternschaft gestalten wollen. Damit das gelingt, sind Gespräche vorgesehen. Im Erstgespräch werden Inhalte, Regeln und Termine der Besuchskontakte vereinbart.

Begleitete Besuchskontakte können

  • in den Räumen der Beratungsstelle mit Hilfe einer pädagogischen Fachkraft stattfinden
  • setzen die Einhaltung von Absprachen und Terminen voraus
  • können nur sinnvoll sein, wenn Eltern in gemeinsamen Gesprächen in Begleitung der Fachkraft Vereinbarungen für das Kind treffen.

Beratung und Hilfe sind für die Eltern kostenlos.

Jungengruppe

Die Jungengruppe richtet sich an Jungen im Alter von 8-12 Jahren. Jungen befinden sich in diesem Alter am Beginn der Entwicklungsstufe, in der die Väter eine riesige Bedeutung haben und eigentlich sehr präsent sein sollten. Zu ihnen wird hochgeschaut, sie werden idealisiert.

Die Jungen sind auf der Suche nach der eigenen und damit auch nach der männlichen Identität. Häufig gibt es Schwierigkeiten in der Schule oder mit Gleichaltrigen.

In der Gruppe sollen sie hinsichtlich ihrer Probleme eine Unterstützung erfahren.

Ziele der Gruppe sind unter anderem:

  • Bewusstmachung eigener Ressourcen
  • Stärkung des Selbstwertgefühles
  • Sensibilisierung für eigene Verhaltensmuster, für Stärken und Schwächen
  • Förderung der Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit
  • Wahrnehmung eigener Grenzen und der Grenzen anderer
  • Erlernen von alternativen Handlungsstrategien
  • Kennen lernen von Alternativen zu vermeintlichen Vorbildern und Rollenmustern

Die Methoden der Jungengruppe orientieren sich an den Grundsätzen der sozialen Gruppenarbeit. Um der Gruppe einen verlässlichen Rahmen zu geben, werden verbindliche Regeln, Grenzen und Konsequenzen abgesprochen und vereinbart.

Die geschlechtshomogene Gruppe bietet die Möglichkeit, neben Fähigkeiten und Fertigkeiten auch die Gedanken, Unsicherheiten und Gefühle zu verbalisieren. Es erscheint in dieser Konstellation einfacher, ein anderes Verhaltensrepertoire zu erlernen.

Die Inhalte der Jungengruppe werden sowohl in Gesprächen als auch in kreative, spielerischen Elementen (Rollenspiele, Aktionsspiele, Vertrauens-, Wahrnehmungs- und Kooperationsübungen , ...) thematisiert. Jede Stunde weist Elemente auf, wo die Jungen in spielerischer Form aufeinander angewiesen sind, um die gestellten Aufgaben lösen zu können.

Es finden Vorgespräche zur Einschätzung des Jungen und zur Zusammenstellung der Gruppenkonstellation statt. Die Gruppe umfasst 10 Gruppenstunden á 90 Minuten. Um den Transfer in den Alltag zu gewährleisten gibt es einen begleitenden Elternabend, der die Jungengruppe zum Thema hat und 90 Minuten lang sind.

Trennungs- und Scheidungsgruppe

Die Trennung und Scheidung ihrer Eltern gehört immer häufiger zu den Alltagserfahrungen von Kindern.
Massive Veränderungen treten durch die Trennung und Scheidung in das Leben der Eltern und Kinder. Kinder erleben diese Zeit meist als schwierig und schmerzhaft. Mal sind sie traurig, mal wütend oder enttäuscht, durcheinander oder fühlen sich allein gelassen. Sie brauchen Zeit und Unterstützung, um mit der neuen Situation zurechtzukommen.
Es ist hilfreich für die Kinder, sich im Gespräch und Spiel gemeinsam mit ihren Erfahrungen auseinanderzusetzen, miteinander zu reden, zu spielen, zu malen, zu essen.

Die Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Eltern des Caritasverbandes bieten Gruppenarbeit als Hilfe für die von Trennung und Scheidung betroffenen Kinder und Eltern an.
In wöchentlichem Rhythmus treffen sich 6-8 Mädchen und Jungen im Grundschulalter an 12 Gruppennachmittagen. Fachkräfte der Beratungsstelle leiten die regelmäßig stattfindende Gruppenarbeit und führen mehrere begleitende Elternabende durch.

Für nähere Informationen und/oder Anmeldung stehen Ihnen die MitarbeiterInnen der Beratungsstellen zur Verfügung.

Elterntraining

Die Trennung und Scheidung ihrer Eltern gehört immer häufiger zu den Alltagserfahrungen von Kindern.
Massive Veränderungen treten durch die Trennung und Scheidung in das Leben der Eltern und Kinder. Kinder erleben diese Zeit meist als schwierig und schmerzhaft. Mal sind sie traurig, mal wütend oder enttäuscht, durcheinander oder fühlen sich allein gelassen. Sie brauchen Zeit und Unterstützung, um mit der neuen Situation zurechtzukommen.
Es ist hilfreich für die Kinder, sich im Gespräch und Spiel gemeinsam mit ihren Erfahrungen auseinanderzusetzen, miteinander zu reden, zu spielen, zu malen, zu essen.

Die Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Eltern des Caritasverbandes bieten Gruppenarbeit als Hilfe für die von Trennung und Scheidung betroffenen Kinder und Eltern an.
In wöchentlichem Rhythmus treffen sich 6-8 Mädchen und Jungen im Grundschulalter an 12 Gruppennachmittagen. Fachkräfte der Beratungsstelle leiten die regelmäßig stattfindende Gruppenarbeit und führen mehrere begleitende Elternabende durch.

Für nähere Informationen und/oder Anmeldung stehen Ihnen die MitarbeiterInnen der Beratungsstellen zur Verfügung.

Offene Sprechstunden

Die Beratungsstelle hält in vielen Institutionen offene Sprechstunden ab. Im einzelnen sind dies:

  • Martin-Luther-Schule
  • Gymnasium Bardel
  • Pestalozzi-Schule
  • Georgschule
  • Lindenschule
  • Sophie-Scholl-Schule
  • Familienzentrum Luise
  • Janosch-Kindergarten
  • Kindergarten Dinkelnest
  • Kindergarten St. Josef - Epe
  • Astrid-Lindgren Kindergarten
  • St. Georg Kindergarten
  • Overbergschule
  • St.Marien-Kindergarten
  • St.Ludgerus-Kindergarten
  • St.Antonius-Kindergarten Gronau
  • St.Josef-Kindergarten Gronau
  • Kita AWO - Epe
  • Kita Haus Buterland
  • Kita Mertens Kotten
  • Kita St.Elisabeth
  • Kita St.Agatha
  • Kita AWO - Overdinkel
  • Pusteblume Kindergarten
  • Gesamtschule
  • Sekundarschule

Die genauen Zeiten erfragen Sie bei der jeweiligen Institution oder in unserer Beratungsstelle.

Fachberatung zum Kinderschutz

Als Jugendhilfeeinrichtung fühlen wir uns der Verantwortung für das Wohl Minderjähriger besonders verpflichtet. Das Erkennen und Beurteilen von Kindeswohlgefährdung ist ein komplexer Prozess, der eine hohe Fachlichkeit sowie eine qualifizierte und strukturierte Vorgehensweise erfordert.

Unsere ausgebildeten Kinderschutzfachkräfte beraten nach §8a und §8b des Sozialgesetzbuches VIII, sowie nach §4 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz.

Einer der wesentlichen Schwerpunkte dieser Arbeit ist die professionelle Beratung und Schulung von Fachkräften zur Risikoeinschätzung bei gewichtigen Anhaltspunkten einer Kindeswohlgefährdung sowie den daraus resultierenden Handlungsschritten zur Sicherung des Kindeswohls.

Als Berufsgeheimnisträger wie z. B. Ärzte und Ärztinnen, Hebammen, LehrerInnen, ErzieherInnen, Ehe-, Sucht- und ErziehungsberaterInnen sowie andere Berufsgruppen, die im Kontakt mit Kindern und Jugendlichen stehen, haben Sie einen Anspruch auf eine solche Fachberatung. Für viele Dienste und Institutionen ist diese verpflichtend, um ihrem Schutzauftrag von Kindern und Jugendlichen bei Verdachtsmomenten gerecht zu werden.

Die Verschwiegenheit im Beratungsprozess ist gewährleistet, alle Anfragen werden in anonymisierter Form beraten. Da Anfragen zu möglichen Gefährdungen meist viel Druck bereiten, bearbeiten wir diese nach Möglichkeit sofort oder sehr zeitnah.Die Fachberatung ist für Sie kostenfrei. Gerne kommen wir auch zu Ihnen und schulen Sie und Ihr Team in der Vorgehensweise mit Risikoeinschätzungen oder im Umgang mit schwierigen Elterngesprächen.