Behindertenhilfe

Schwester-Godoleva-Haus in Heek

Schwester-Godoleva-Haus

Im Laufe der Jahre wurden die Doppelzimmer abgebaut, so dass jeder Bewohner über ein eigenes verfügt. Das Schwester-Godoleva-Haus gliedert sich in drei Gruppen.

Zusätzlich wird zwei Bewohnern im Rahmen des stationären Einzelwohnens in einer externen Wohnung eine Betreuung angeboten. Sie leben in einer Wohngemeinschaft im Ort und werden vom pädagogischen Fachpersonal der Einrichtung mit betreut.

Weitere Informationen

Wohnen

Um unsere Bewohner umfassend zu betreuen und zu fördern haben wir folgende Angebote:

  • Unterstützung und Begleitung in allen lebenspraktischen Bereichen, immer mit dem Blick auf den individuellen Hilfebedarf des Einzelnen.

  • Unterstützung und Begleitung in allen medizinischen Bereichen der Bewohner z.B. Arztbesuche, krankengymnastische Behandlungen, Kuraufenthalte

  • Umfassendes Freizeitangebot, teils von den Gruppen selbstgestaltet, aber auch mit Unterstützung unseres FUDs

  • Gestaltung und Durchführung von Urlauben, individuell abgestimmt mit den Bewohnern der jeweiligen Gruppen. Ziele können in näherer Umgebung liegen, aber auch Auslandsreisen hatten wir schon im Angebot.

  • Begleitung zu Angeboten im Umfeld wie, z.B. Begleitung beim Besuch des Gottesdienstes

Das Leben in unseren Einrichtungen versuchen wir so familiennah wie möglich zu führen. Die Mahlzeiten werden in den Gruppen eingenommen, nur mittags essen die berufstätigen Bewohner in der Werkstatt. An den Wochenenden wird gemeinsam gekocht, die Speisepläne werden gruppenintern erstellt.

Jede Gruppe hat ein festes Betreuerteam. Die Teams besprechen regelmäßig heilpädagogische Hilfepläne für die einzelnen Bewohner, aber auch organisatorische Fragen zum Ablauf des Gruppenalltags.

Die Bewohner des Wohnheims haben geistige, körperliche und psychische Behinderungen. Soweit möglich werden sie in verschiedene Ämter ( wie z.B. Küchendienst, Wäschedienst, Reinigung der Gemeinschaftsräume, Einkäufe für die Gruppe, Gartenarbeit usw.) entsprechend ihrer Kompetenzen mit einbezogen. Die verantwortungsvolle Übernahme von Aufgaben für die Wohngemeinschaft ist ein wichtiger Bestandteil unseres Konzeptes

Natürlich stehen unsere Mitarbeiter immer mit Rat und Tat zur Seite und unterstützen. Bei Problemen und Fragen wird bei uns keiner alleine gelassen. Nachts ist eine Nachtbereitschaft im Haus.

Ausstattung

Alle  Bewohner haben ein Einzelzimmer, die jeweils nach eigenen Wünschen und Vorstellungen eingerichtet und gestaltet werden. Eine Waschgelegenheit in den Zimmern ist teilweise vorhanden. Mehrere Bewohner teilen sich gemeinsam ein Badezimmer. Der großzügige, helle Wohnraum mit Küche und Essbereich ist sehr gemütlich und familiär eingerichtet. Die angrenzenden Wirtschafts- und Verwaltungsräume bieten alles, was für die Selbstversorgung und Pflege benötigt wird.

Umfeld

Das Haus liegt zentral im Ort und hat eine direkte Anbindung an den örtlichen Einzelhandel, Cafés, Ärzte und die Kirche. Auch das Seniorenheim befindet sich in direkter Nachbarschaft. Der Weg  in die Ortsmitte ist verkehrssicher und somit von unseren Menschen mit Behinderung teilweise auch alleine zu bewältigen.

Von Anfang an war das Haus mit seinen Bewohnern in die Gemeinde integriert. Wir versuchen dies durch eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit zu fördern. Es finden immer wieder gemeinsame Aktivitäten statt. Eine sehr gute Integration erfolgt auch durch die in der Gemeinde aktiven Vereine. Sport- und Freizeitangebote nehmen die Bewohner gerne wahr. Der öffentliche Nahverkehr hat eine Haltestelle in direkter Nähe.

Durch die zentrale Lage haben die Bewohner die Möglichkeit kleinere Besorgungen, Arztbesuche, Cafebesuche usw. selbstständig oder in Begleitung durch unsere Mitarbeiter zu erledigen. Auch ein Besuch des Gottesdienstes in der St. Ludgerus Kirche ist in unmittelbarer Nähe und gut zu Fuß zu bewältigen.

Arbeit und Freizeit

Die Bewohner besuchen die Caritas Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Ochtrup. Die berufstätigen Bewohner verlassen am Morgen das Haus und kehren am Nachmittag zurück.

Für diejenigen Bewohner, die aus gesundheitlichen Gründen oder durch das erreichen des Rentenalters nicht mehr die Werkstatt besuchen, haben wir die Möglichkeit, sie in unserer tagesstrukturierenden Maßnahme im Bischof-Tenhumberg-Haus in Ahaus zu betreuen.

Das Freizeitangebot ist umfangreich und wird von den Gruppen selbst gestaltet: Kinobesuche, Discobesuche, Schwimm- und Sportangebote, Feste in der Umgebung, Zoobesuche und vieles mehr. Einmal im Jahr wird eine Urlaubsmaßnahme durchgeführt, individuell abgestimmt mit den Bewohnern der jeweiligen Gruppen. Ziele können in der näheren Umgebung liegen, aber auch Auslandsreisen hatten wir schon im Angebot und sind immer wieder ein Highlight.

"Alltägliche" Feste, wie Geburtstage, Weihnachten, Ostern oder Karneval werden gruppenintern oder auch mit der Hausgemeinschaft begangen. Silvester gestalten und feiern die Bewohner mit den Betreuern gemeinsam.

Das Schützenfest ist ein besonderes Highlight, denn es findet im Wechsel zwischen Ahaus, Heek und Gronau statt.